Über uns

Unsere Geschichte – Erfahrung, Leidenschaft und ein eigener Weg

Hundezucht ist für uns weit mehr als ein Hobby. Sie ist ein Teil unseres Lebens, geprägt von jahrzehntelanger Erfahrung, besonderen Begegnungen, unvergesslichen Momenten, Veränderungen und auch schmerzhaften Abschieden.

Unsere Geschichte mit der organisierten Hundezucht begann bereits vor vielen Jahrzehnten.

1989 legte ich meine Züchterprüfung im ADRK (VDH/FCI) ab. In den darauffolgenden Jahren waren wir mit großer Begeisterung im Hundesport aktiv und besuchten mit unseren drei Rottweilern regelmäßig Ausstellungen.

Wer diese Zeit selbst erlebt hat, wird wissen, was wir meinen, wenn wir sagen: Die Hundewelt hatte damals einen ganz eigenen Charme.

Es war eine andere Zeit. Vieles war persönlicher, manches unkomplizierter und die Atmosphäre auf Ausstellungen unterschied sich teilweise erheblich von der heutigen. Zahlreiche traditionsreiche Ausstellungsstandorte, darunter beispielsweise Kiel, sind längst Geschichte.

Schon damals wurde uns erstmals die Erlaubnis nach § 11 des Tierschutzgesetzes erteilt. Verantwortung, Sachkunde und die Auseinandersetzung mit den Anforderungen einer ordnungsgemäßen Hundehaltung und Zucht waren für uns also schon früh selbstverständliche Bestandteile unseres Lebens mit Hunden.

Als sich die Hundewelt veränderte

Mit den Jahren veränderten sich nicht nur die Hunde, die Zuchtziele und die Strukturen innerhalb der Vereine. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickelten sich weiter.

Besonders die Einführung der verschiedenen Hundeverordnungen bedeutete für zahlreiche Hundehalter und Züchter einen tiefgreifenden Einschnitt.

Viele verließen Deutschland, andere gaben ihre Zucht vollständig auf oder reduzierten ihren Bestand drastisch.

Wie einschneidend diese Entwicklung tatsächlich war, erlebten wir eines Morgens selbst, als plötzlich die Polizei vor unserer Haustür stand, um die Einhaltung der neuen Verordnungen zu kontrollieren. Ein Kollege vom Hundeplatz der uns gut bekannt war.

Zu diesem Zeitpunkt konnten wir beide die entsprechende Qualifikation zum Halten gefährlicher Tiere bereits nachweisen. Auch die erforderlichen Nachweise nach § 10 lagen uns schon seit einigen Tagen vor. Aufgrund unserer vorhandenen Qualifikationen waren wir von den entsprechenden Einschränkungen ausgenommen.

Dennoch blieb diese Situation in Erinnerung.

Sie führte uns deutlich vor Augen, wie schnell sich die rechtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen für Hundehalter und Züchter verändern können und wie wenig Einfluss der Einzelne manchmal auf solche Entwicklungen hat.

Rückblickend war dies eine Zeit, die die deutsche Hundewelt nachhaltig verändert hat.

Abschiede, die man niemals vergisst

So schön die gemeinsamen Jahre mit unseren Hunden auch waren, irgendwann endet jeder dieser Lebensabschnitte. Und manchmal geschieht das auf besonders schmerzhafte Weise.

Alle drei unserer Rottweiler erkrankten im fortgeschrittenen Alter an Krebs.

Wir versuchten damals alles, was uns möglich erschien. Operationen und sogar eine Therapie mit Spinnengift konnten uns noch etwas zusätzliche gemeinsame Zeit schenken. Den endgültigen Abschied konnten sie jedoch nicht verhindern.

Besonders schmerzhaft war für uns, dass unsere jüngere Hündin nach dem Tod der älteren offenbar jeden Lebenswillen verlor. Nur wenige Tage später mussten wir auch von ihr Abschied nehmen.

Wer einmal eine solche Bindung zwischen Hunden erlebt hat, wird vielleicht verstehen, wie tief sich diese Erfahrung einprägt.

Solche Momente vergisst man nicht.

Sie gehören ebenso zu unserer Geschichte wie die schönen Erlebnisse, die Erfolge und die vielen gemeinsamen Jahre.

In der darauffolgenden Zeit passte ein eigener Hund nicht mehr zu unserer damaligen Lebenssituation. Aus einer zunächst überschaubaren Pause wurden schließlich viele Jahre und unsere Kinder wurden zu Erwachsenen.

Den Kontakt zu alten Weggefährten, Freunden und Züchterkollegen haben wir dennoch nie vollständig verloren.

Auch die Entwicklung des Rottweilers verfolgten wir weiterhin mit Interesse. Veränderungen im Erscheinungsbild und teilweise auch im Wesen entsprachen jedoch nicht mehr uneingeschränkt unseren persönlichen Vorstellungen, sodass diese Rasse für uns zunächst keine ernsthafte Option mehr war.

Bis heute beobachten wir ihre Entwicklung. Umso erfreulicher finden wir es, dass das Interesse am Rottweiler in Deutschland wieder zuzunehmen scheint. Auch die erfreulichen Meldezahlen der Clubshow 2026 zeigen, dass die Begeisterung für diese traditionsreiche Rasse weiterhin lebendig ist.

Ein neues Kapitel – die Französische Bulldogge

Vor gut 13 Jahren zog schließlich unsere erste Französische Bulldogge bei uns ein.

Damit begann für uns ein neuer Abschnitt, der uns nicht nur viel Freude bereitete, sondern auch neue züchterische Erfahrungen und Erkenntnisse mit sich brachte.

Aus heutiger Sicht hatten wir damals bemerkenswertes Glück.

Unser Hund entsprach bereits einem Typ, den wir heute unter gesundheitlichen Gesichtspunkten besonders schätzen. Er wies im Rücken bereits 0 KW auf und wäre nach unserer heutigen Einschätzung hinsichtlich seiner Atemfunktion mit BOAS-Grad 0 einzuordnen.

Gerade bei einer Rasse, deren gesundheitliche Entwicklung inzwischen intensiv und teilweise kontrovers diskutiert wird, wissen wir solche Eigenschaften besonders zu schätzen.

Mit dem Einstieg in die Zucht der Französischen Bulldogge wurde uns erneut die Erlaubnis nach § 11 des Tierschutzgesetzes erteilt.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und der bereits vorhandenen Qualifikationen verlief das entsprechende Verfahren relativ unkompliziert.

Für uns war und ist es selbstverständlich, dass Haltung und Zucht nicht nur die geltenden Anforderungen erfüllen sollten. Unser eigener Anspruch ist es, möglichst gute Voraussetzungen für die Gesundheit, Entwicklung und Lebensqualität unserer Hunde zu schaffen.

Denn die bloße Erfüllung gesetzlicher Mindestanforderungen sollte nicht das Ende der eigenen Verantwortung darstellen.

Somit waren wir der erste Züchter in Deutschland der die BOAS Untersuchung 5 Jahre vor den ersten Offiziellen Verein einführte. Wir waren auch in der Genetik sehr aktiv und in zusammen Arbeit der Universtäten und Laboklin wurde dann durch den Hinweis den wir in einen antiken Genetik Buch fanden , das Franzosenen Schoko getestet. Welches Jahrelang als nicht testbar galt.

(Doro ist bereits 10 Jahre alt und ist selbst nach aktuellen Standard vom Fang im absolut grünen bereich)

Welsh Corgis – Interesse, Überzeugung und eigene Wege

Seit 2017 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Welsh Corgi.

Wir haben die Entwicklung dieser Rasse aufmerksam verfolgt, uns mit ihren Eigenschaften, Besonderheiten und gesundheitlichen Herausforderungen auseinandergesetzt und von Anfang an Wert darauf gelegt, uns ein eigenes Bild zu machen.

Dabei war uns immer wichtig, nicht einfach jeder Entwicklung oder gerade populären Meinung zu folgen.

Wir gehen lieber unseren eigenen Weg.

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir andere Ansichten grundsätzlich ablehnen oder glauben, bereits auf jede Frage die richtige Antwort zu kennen.

Unsere Entscheidungen beruhen auf Erfahrung, Beobachtung, kynologischem Wissen und unserer persönlichen Überzeugung. Gleichzeitig wissen wir, dass auch langjährige Erfahrung nicht davor schützt, eigene Ansichten gelegentlich überdenken zu müssen.

Über die Jahrzehnte haben wir uns mit unterschiedlichen Hunderassen, ihren Eigenschaften, genetischen Besonderheiten, gesundheitlichen Problemen und züchterischen Herausforderungen beschäftigt.

Unser kynologisches Wissen ist deshalb nicht auf eine einzelne Rasse beschränkt, sondern über viele Jahre und durch unterschiedliche Erfahrungen gewachsen.

Dennoch betrachten wir Lernen niemals als abgeschlossen.

Auch heute besuchen wir gelegentlich Seminare und nutzen Online-Fortbildungen, um unser Wissen zu ergänzen, neue Erkenntnisse kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen kritisch zu begleiten.

Nicht jede neue Erkenntnis stellt automatisch eine Revolution dar. Aber ebenso wenig wird eine jahrzehntelang vertretene Auffassung allein dadurch richtig, dass sie schon immer vertreten wurde.

Für uns gehört beides zusammen: die Erfahrung aus der Vergangenheit und die Bereitschaft, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen.

Hundezucht im Wandel – zwischen Verantwortung, Fortschritt und neuen Herausforderungen

Auch heute steht die Hundezucht wieder zunehmend unter Druck.

Besonders die Gesundheit und Funktionalität unserer Hunde rücken immer stärker in den Mittelpunkt öffentlicher, wissenschaftlicher und rechtlicher Diskussionen.

Teilweise halten wir diese Entwicklung durchaus für berechtigt.

Denn eines sollte jedem verantwortungsvollen Züchter bewusst sein: Stillstand bedeutet auf Dauer Rückschritt.

Wir werden uns deshalb darauf einstellen müssen, dass die Rassestandards zahlreicher Hunderassen in den kommenden Jahren überarbeitet, angepasst oder teilweise grundlegend neu bewertet werden.

Die Hundezucht befindet sich in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Diese Entwicklung lässt sich weder ignorieren noch dauerhaft aufhalten.

Vielmehr ist es an der Zeit, sich schneller zu bewegen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse anzunehmen und dort umzudenken, wo es notwendig ist.

Leider stehen diesem Prozess teilweise veraltete Strukturen, festgefahrene Überzeugungen und Gewohnheiten im Weg, von denen man sich nur schwer trennen möchte.

Tradition kann etwas sehr Wertvolles sein. Sie darf aber nicht dazu führen, dass notwendige Veränderungen verhindert werden.

Wenn die bisherigen Zuchtwege nicht mehr ausreichen

Bei manchen Hunderassen sind die genetischen und gesundheitlichen Herausforderungen inzwischen so groß, dass nachhaltige Verbesserungen möglicherweise nur noch durch eine Öffnung der Zuchtbücher oder gezielte Outcross-Projekte erreicht werden können.

Solche Maßnahmen sind sicherlich kein einfacher Weg. Sie erfordern Fachwissen, sorgfältige Planung, langfristige Begleitung und die Bereitschaft, bisherige Vorstellungen zu hinterfragen.

Aber wenn eine Zuchtpopulation an ihre Grenzen stößt, sollte man zumindest bereit sein, auch über solche Möglichkeiten ernsthaft nachzudenken.

Beim Welsh Corgi sehen wir diesen Punkt glücklicherweise noch nicht erreicht.

Nach unserer Einschätzung bestehen innerhalb der vorhandenen Zuchtpopulation weiterhin gute Möglichkeiten, durch verantwortungsvolle Zuchtentscheidungen, gesundheitliche Untersuchungen und eine bewusste Auswahl der Zuchtpartner zukunftsfähig zu arbeiten.

Auch unsere eigene Zucht sehen wir dafür gut aufgestellt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die Augen vor möglichen Entwicklungen verschließen.

Wer langfristig züchten möchte, muss weiter denken als nur bis zum nächsten Wurf oder zur nächsten Generation.

Zwischen berechtigter Kritik und vorschnellen Entscheidungen

Bei den aktuellen Diskussionen um die Zukunft der Rassehundezucht erleben wir zunehmend, wie unterschiedliche Interessen, Überzeugungen und Fachmeinungen aufeinandertreffen.

Dabei entsteht manchmal der Eindruck, es könne nur zwei Seiten geben: diejenigen, die Veränderungen fordern, und diejenigen, die sich dagegen wehren.

So einfach ist es aus unserer Sicht jedoch nicht.

Wie bei vielen Auseinandersetzungen liegt die Wahrheit häufig nicht ausschließlich auf einer Seite.

Auf der einen Seite ist durchaus nachvollziehbar, dass Gesetzgeber und Behörden eingreifen, wenn notwendige Veränderungen innerhalb der Zucht über lange Zeit nicht ausreichend vorangetrieben werden.

Wer bestehende Probleme dauerhaft ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann andere die Regeln bestimmen.

Auf der anderen Seite besteht jedoch die Gefahr, dass unter dem Druck schneller Entscheidungen neue Fehler entstehen.

Genetische Zusammenhänge sind komplex. Nicht jede äußerlich erkennbare Besonderheit bedeutet automatisch eine gesundheitliche Beeinträchtigung. Ebenso wenig lässt sich jede genetische Veranlagung ohne Berücksichtigung weiterer Faktoren zuverlässig in ihrer tatsächlichen Bedeutung beurteilen.

Zwischen einem genetischen Merkmal, einer möglichen Veranlagung und einer tatsächlich bestehenden gesundheitlichen Einschränkung können erhebliche Unterschiede liegen.

Umso wichtiger ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse sorgfältig einzuordnen und nicht vorschnell zu verallgemeinern.

Leider werden Diskussionen gerade in diesem Bereich zunehmend emotional geführt.

Missverständnisse, verhärtete Positionen und mitunter auch Trotzreaktionen auf beiden Seiten erschweren eine sachliche Auseinandersetzung.

Dabei sollte es eigentlich nicht darum gehen, wer am Ende recht behält, sondern darum, welche Maßnahmen den Hunden tatsächlich zugutekommen.

Warum diesmal gemeinsame Lösungen notwendig sind

Die Erfahrungen mit den damaligen Hundeverordnungen haben uns gezeigt, welche weitreichenden Folgen politische und rechtliche Entscheidungen für Hundehalter und Züchter haben können.

Doch die heutigen Herausforderungen gehen aus unserer Sicht noch deutlich weiter.

Es geht längst nicht mehr nur um bestimmte Hunderassen oder einzelne Haltungsbedingungen. Es geht um grundlegende Fragen zur Gesundheit, zur genetischen Vielfalt, zu Rassestandards und damit letztlich um die Zukunft der organisierten Rassehundezucht.

Und diesmal wird es vermutlich nicht ausreichen, wenn jeder seine eigene Suppe kocht.

Wenn Züchter, Verbände, Wissenschaft, Tierärzteschaft und Behörden dauerhaft gegeneinander statt miteinander arbeiten, werden notwendige Verbesserungen unnötig erschwert.

Wir gehen davon aus, dass viele dieser Fragen die Gerichte noch über Jahre beschäftigen werden.

Dabei wird es vermutlich auch Entscheidungen geben, die später korrigiert oder aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse anders bewertet werden müssen.

Gerade deshalb wären mehr Dialog, gegenseitiger Respekt und ein sachlicher Umgang mit unterschiedlichen Auffassungen wünschenswert.

Denn wirkliche Verbesserungen erreicht man weder durch das starre Festhalten an alten Vorstellungen noch durch vorschnelle Verbote und pauschale Bewertungen.

Es braucht Fachwissen, Augenmaß, wissenschaftliche Offenheit und die Bereitschaft, gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen.

Tradition allein erhält keine Rasse. Aber Fortschritt ohne Erfahrung und Augenmaß sichert ihre Zukunft ebenso wenig.

Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten viele Veränderungen erlebt.

Manche waren notwendig und sinnvoll. Andere hätten aus unserer Sicht mit mehr Sachverstand, besserer Kommunikation und gegenseitigem Verständnis anders gestaltet werden können.

Deshalb werden wir auch künftig Entwicklungen kritisch hinterfragen, neue Erkenntnisse berücksichtigen und dort eigene Wege gehen, wo wir diese fachlich und züchterisch für richtig halten.

Nicht aus Prinzip gegen andere, sondern aus Überzeugung für unsere Hunde.

Was uns heute wichtig ist

Bei allen Veränderungen hat sich unser grundlegender Blick auf das Zusammenleben mit Hunden über die Jahrzehnte erstaunlich wenig verändert.

Wir lieben Hunde mit Persönlichkeit, Charakter und Lebensfreude.

Für uns steht nicht allein das äußere Erscheinungsbild im Mittelpunkt, sondern vor allem der Hund als Lebewesen und als zukünftiger Begleiter eines Menschen oder einer Familie.

Selbstverständlich beschäftigen wir uns mit Rassestandards, Abstammungen, gesundheitlichen Untersuchungen und züchterischen Entscheidungen.

All das gehört zu einer verantwortungsvollen Zucht dazu.

Aber ein Hund besteht aus weit mehr als aus Untersuchungsergebnissen, Ausstellungserfolgen oder einer möglichst eindrucksvollen Ahnentafel.

Er besitzt einen eigenen Charakter, eigene Bedürfnisse, Stärken und manchmal auch kleine Eigenheiten, die ihn unverwechselbar machen.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, welche Freude ein Hund schenken kann.

Wir wissen aber auch, wie viel Verantwortung, Zeit, Geduld und manchmal Verzicht damit verbunden sind.

Ein Hund begleitet uns nicht nur an den schönen Tagen.

Er wird älter, kann krank werden, braucht Aufmerksamkeit und ist darauf angewiesen, dass wir auch dann für ihn da sind, wenn das Zusammenleben einmal schwieriger wird.

Gerade unsere eigenen Erfahrungen haben uns gelehrt, wie wertvoll die gemeinsame Zeit ist und wie sehr ein Hund das Leben seiner Menschen prägen kann.

Deshalb wünschen wir uns für unsere Welpen Menschen, die nicht einfach nur einen Hund kaufen möchten, sondern bewusst einen neuen Lebensbegleiter suchen.

Menschen, die Freude an der Persönlichkeit ihres Hundes haben, bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und verstehen, dass auch der beste Züchter kein vollkommenes Lebewesen erschaffen kann.

Denn bei aller Sorgfalt, Erfahrung und Planung bleibt die Natur ein wesentlicher Teil jeder Zucht.

Gesundheit, Wesen und Entwicklung lassen sich durch verantwortungsvolle Entscheidungen positiv beeinflussen. Absolute Garantien gibt es jedoch nicht.

Und das sollte man bei aller Begeisterung für die Hundezucht niemals vergessen.

Wer einen vierbeinigen Begleiter sucht, mit dem er ein Stück seines Lebens teilen möchte, wer Verantwortung übernehmen kann und das Besondere an einem Hund zu schätzen weiß, ist bei uns gut aufgehoben.

Wer hingegen in erster Linie etwas Perfektes für das Regal sucht, wird wahrscheinlich bei jemand anderem glücklicher.

Wir sind nicht der Meinung, dass früher alles besser war. Aber wir glauben auch nicht, dass jede neue Entwicklung automatisch einen Fortschritt bedeutet.

Wir schätzen Erfahrung, respektieren Traditionen und sind gleichzeitig bereit, notwendige Veränderungen mitzugehen und selbst mitzugestalten.

Wir möchten unseren eigenen Weg verantwortungsbewusst weitergehen, ohne dabei den Blick für das Wesentliche zu verlieren.

Denn unabhängig von Rasse, Zeitgeist, Ausstellungswesen oder gesetzlichen Veränderungen ist für uns eines über all die Jahrzehnte gleich geblieben:

Wir züchten keine Dekorationsstücke. Wir begleiten Leben.

Zucht mit Weitblick: Professionalität aus Leidenschaft

Besonders stolz macht uns, dass wir Menschen für unsere Corgis begeistern, die die Rasse in- und auswendig kennen. Wenn erfahrene Züchterkollegen, Pioniere der Szene oder Tierärzte sich für eine Nachzucht aus unserem Haus entscheiden, ist das für uns der größte Vertrauensbeweis. Es zeigt, dass unsere extrem hoch angesetzte Messlatte auch vor den Augen von Experten Bestand hat.

Qualität, die in große Fußstapfen tritt
Unsere Hunde treten in „riesige Pfotenabdrücke“. Wenn eine unserer Nachzuchten später mit Bestnoten wie HD A ausgewertet wird und genetisch frei von Erbkrankheiten ist, spricht das für sich. Wir arbeiten hochprofessionell nach den modernen „Regeln der Technik“ – doch bei aller Genetik und Selektion lassen wir uns das Herz und die Leidenschaft nicht nehmen. Denn am Ende muss es Spaß machen; für uns und für Sie.

„Wenn eine Züchterin, die als Urgestein ihrer Rasse gilt, sagt: ‚Das ist charakterlich der beste Hund, den ich jemals hatte‘, dann ist das mehr als nur ein Lob. Es ist eine Auszeichnung, die uns tief berührt und uns in unserer Arbeit jeden Tag aufs Neue bestätigt.“

Klartext: Ihre Entscheidung für 15 bis 18 Jahre
Natürlich können Sie kaufen, wo Sie möchten. Es gibt Züchter, die mit veralteten Ansichten riskante Verpaarungen (wie Doppel-DM oder Doppel-NBT) vornehmen oder die Gesundheit dem reinen Show-Fokus opfern. Doch ein Corgi kann bei guter Haltung bis zu 18 Jahre alt werden. Tun Sie sich selbst den Gefallen und starten Sie nicht mit einem Hund ins Leben, der aufgrund vermeidbarer Fehler bereits als „mangelhaft“ gilt.

Aber man kann ja viel reden :

Die Genetik beim Corgi (sowohl Pembroke als auch Cardigan) verzeiht solche Verpaarungen biochemisch und anatomisch nicht. Wenn solche Kombinationen bewusst oder unbedacht gewählt werden, hat das drastische, teils tödliche Folgen für die Welpen.

Hier ist die schonungslose, rein wissenschaftliche Faktenlage zu den von Ihnen genannten Risiken:

1. NBT auf NBT (Natural Bobtail / Natürliche Stummelrute)

Die Verpaarung von zwei Hunden mit natürlicher Stummelrute ist ein massiver Verstoß gegen den Tierschutz und die Qualzucht-Richtlinien.

  • Das biologische Prinzip: Das NBT-Gen vererbt sich autosomal-dominant. Ein Hund mit einer Stummelrute besitzt immer nur eine Kopie dieses Gens (heterozygot). [1, 2, 3]
  • Das Risiko (Homozygotie): Werden zwei NBT-Hunde verpaart, erhalten statistisch 25 % der Welpen zwei Kopien des Gens (homozygot). Das NBT-Gen ist in doppelter Ausführung embryonal letal. Das bedeutet, diese Welpen sterben meist schon im Mutterleib ab und werden resorbiert, was die Wurfgröße drastisch reduziert. [1, 2]
  • Die Überlebenden: Welpen mit zwei Kopien, die lebend geboren werden, weisen schwerste Missbildungen des hinteren Wirbelsäulenendes auf (wie Spina bifida / offener Rücken, fehlender Darmausgang) und müssen sofort eingeschläfert werden. [1, 2]

2. DM/DM auf DM/DM (Degenerative Myelopathie)

Die Degenerative Myelopathie ist eine unheilbare, schleichende Zerstörung des Rückenmarks, vergleichbar mit ALS beim Menschen. [1, 2, 3]

  • Das biologische Prinzip: DM vererbt sich autosomal-rezessiv. Ein Hund mit dem Status DM/DM ist genetisch „at risk“ (reinerbig betroffen). [1, 2]
  • Das Risiko: Bei einer Verpaarung von DM/DM mit DM/DM werden zu 100 % Welpen geboren, die ebenfalls DM/DM (at risk) sind.
  • Die Auswirkung: Zwar bricht die Krankheit nicht zwingend bei jedem „At Risk“-Corgi aus, da es genetische Modifikatoren gibt, das Risiko ist jedoch extrem hoch. Die Hunde riskieren, im Alter von 7 bis 14 Jahren unaufhaltsame Lähmungen der Hinterläufe zu entwickeln. Eine solche Verpaarung vergrößert den kranken Genpool der Rasse fahrlässig. [1, 2, 3, 4]

3. HD B/C (Hüftdysplasie)

Hüftdysplasie vererbt sich im Gegensatz zu DM und NBT nicht über ein einzelnes Gen, sondern polygen (durch viele verschiedene Gene) und wird stark durch Umweltfaktoren (Ernährung, Belastung) beeinflusst.

  • Das Risiko: HD-B (Übergangsform) und HD-C (leichte HD) sind in der Zucht je nach Vereinsordnung oft noch zugelassen, wenn der Partner eine hervorragende Hüfte (HD-A) hat. Verpaart man jedoch gezielt vorbelastete Hüften miteinander, summiert sich die genetische Veranlagung für schlechte Gelenkpfannen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welpen schmerzhafte, schwere HD (D oder E) und frühzeitige Arthrose entwickeln, steigt massiv an. [1, 2, 3]

Fazit der KI: Wer DM/DM mit DM/DM verpaart, nimmt die neurologische Zerstörung der Welpen im Alter in Kauf. Wer NBT mit NBT verpaart, züchtet Fehlgeburten und schwerste Deformationen der Wirbelsäule. In Kombination mit einer HD-Vorbelastung ist dies das Gegenteil von verantwortungsvoller Zucht.

Wenn das Glück ein zweites Mal anklopft…

Manchmal hält das Leben Momente bereit, in denen die Welt für einen kurzen Augenblick stillsteht.

Wenn Menschen nach einem schweren Verlust und einem langen, glücklich gelebten Lebensabschnitt mit ihren Corgi den Mut finden, ihr Herz wieder zu öffnen. Wenn sich genau in diesem Moment die Wege kreuzen und ein kleiner Corgi mit seinen weisen Augen hochschaut, als würde er denken: „Keine Sorge, ab jetzt wird wieder alles gut.“

Das sind die Augenblicke, in denen es uns als Züchter unglaublich schwerfällt, die professionelle Distanz zu wahren. Da schluckt man die Tränen hinunter, weil das Herz einfach überwiegt. Doch genau das sind auch die Momente, in denen wir mit absoluter Gewissheit wissen: Unsere Nachzucht hat das bestmögliche Zuhause gefunden. Ein Zuhause, in dem wieder gelacht, geliebt und gemeinsam nach vorne geschaut wird.

Für diese Seelenbündnisse züchten wir.

Ihr Recht auf Lebensabschnitt-Glück
Wir geben keine Garantien – die gibt es bei Lebewesen nie. Aber wir stellen die Weichen so gewissenhaft wie nur möglich. In all dem Gerede über Optik und Standards geht es uns um den wichtigsten Kern: Wir möchten Ihnen die bestmögliche Option auf ein gemeinsames, langes Lebensglück bieten.

„Und wissen Sie, was das Gute ist? Seitdem wir Corgis züchten, hat sich das riskante Verpaaren in Teilen verbessert. Wir werden deutlich gesehen und auch wenn es keiner zugibt: Wir sind das Vorbild!“


Gesunde Welpenaufzucht

Unsere Aufzucht sichert vitales Wachstum und liebevolle Prägung vom ersten Tag an.

Individuelle Zuchtberatung

Wir begleiten Sie persönlich, um den idealen Welsh Corgi für Ihre Familie zu finden.

Betreuung der Welpenkäufer

Wir unterstützen neue Welpenbesitzer mit Rat und Tat für eine glückliche Eingewöhnung.

Engagierte Zucht gesunder Welsh Corgis Pembroke

Unsere Mission ist es, gesunde, glückliche Welsh Corgis zu züchten, die Familien Freude bereiten und die Rasse mit Herz und Verantwortung pflegen.

Wertvolle Einblicke in unsere Welsh Corgis Pembroke Zucht

Our clients’ testimonials speak volumes about our services and commitment. Get an insight into their experiences.

Die liebevolle Betreuung und fachkundige Beratung bei thequeensdog haben mich voll überzeugt.

Anna Meier

Tierliebhaberin und Zuchtberaterin

Das Engagement und die Expertise des Züchterteams garantieren gesunde und ausgeglichene Welsh Corgis.

Maximilian Schulz

Hundetrainer und Zuchtkenner

Ich bin rundum zufrieden mit der transparenten Kommunikation und der Qualität der Welpen.

Laura Becker

Hundesportlerin und Zuchtenthusiastin