Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die Geschichte des Corgi und greift Themen aus den letzten 100 Jahren auf.
Thelma Gray war in der Tat eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Welt der Pembrokeshire Welsh Corgis. Ihr Zwinger Rozavel gilt als legendär und legte den Grundstein für viele moderne Zuchtlinien.Hier sind einige der wichtigsten Fakten zu ihrer Verbindung mit dem britischen Königshaus:
Der erste Corgi: Im Jahr 1933 vermittelte sie den ersten Corgi an die königliche Familie. König Georg VI. (damals noch Duke of York) kaufte bei ihr den Welpen Rozavel Golden Eagle, der später als Dookie bekannt wurde . Sie züchtete zwar nicht die berühmte Hündin Susan (das Geschenk zum 18. Geburtstag der Queen), war aber zeit ihres Lebens eine enge Beraterin der Königin in Zuchtfragen .Gray war maßgeblich daran beteiligt, die Rasse international bekannt zu machen und exportierte Hunde in die ganze Welt, insbesondere nach Australien, wo sie später ebenfalls lebte und richtete .Ihre Expertise half dabei, den Pembrokeshire Corgi von einem Arbeitshund aus Wales zu einer der am leichtesten wiedererkennbaren Hunderassen der Welt zu machen
Die Geschichte der königlichen Corgis ist eine fast 90-jährige Liebesaffäre, die eng mit einer Frau namens Thelma Gray und ihren berühmten Rozavel-Kennels verknüpft ist.
Der Anfang: Dookie und Jane Alles begann 1933, als die damalige Prinzessin Elizabeth sieben Jahre alt war. Ihr Vater, der Herzog von York (später König Georg VI.), kaufte den ersten Corgi der Familie von der Züchterin Thelma Gray. Der Hund hieß offiziell Rozavel Golden Eagle, wurde aber wegen der Herkunft vom „Duke“ (Herzog) kurzerhand Dookie genannt. Kurz darauf folgte eine Hündin namens Rozavel Lady Jane.
Die Dynastie der Susan Der wahre Grundstein für den im Bild gezeigten Stammbaum war jedoch Susan (registriert als Hickathrift Pippa). Elizabeth bekam sie 1944 zu ihrem 18. Geburtstag geschenkt. Die Bindung war so eng, dass Susan 1947 sogar unter Decken versteckt mit auf Hochzeitsreise durfte. [1, 2, 3] Um die Linie fortzuführen, wandte sich die Queen erneut an Thelma Gray. Susan wurde mit Grays Champion-Rüden Rozavel Lucky Strike verpaart. Dieser Wurf begründete eine 14- bis 15-Generationen lange Dynastie von Windsor-Corgis.
Bekannte Züchter und Einflüsse Neben Thelma Gray, die als Schlüsselfigur gilt und bis zu ihrem Tod 1984 eine enge Freundschaft mit der Queen pflegte, tauchen im Stammbaum weitere renommierte Namen auf: Thelma Gray (Rozavel Kennels): Sie war eine der angesehensten Züchterinnen Englands, Richterin bei der Crufts und maßgeblich daran beteiligt, den Pembroke Welsh Corgi als eigenständige Rasse anerkennen zu lassen. Andere Blutlinien: Im Laufe der Jahrzehnte wurden gelegentlich Hunde anderer bekannter Züchter eingekreuzt, um die Linie gesund zu halten – in der Grafik sieht man beispielsweise Namen wie Kaytop Marshall oder Lees Maldwyn Lancelot. Die „Dorgis“: Die Kreuzung aus Corgi und Dackel entstand eher zufällig, als sich Prinzessin Margarets Dackel Pipkin mit einem der Corgis der Queen paarte.
Interessanter Fakt: Die Queen stellte die Zucht um 2012 ein, da sie nicht wollte, dass ihre Hunde nach ihrem Tod allein zurückblieben. Nach ihrem Tod im Jahr 2022 wurden ihre letzten beiden Corgis, Sandy und Muick, von Prinz Andrew und Sarah Ferguson übernommen.
Die wichtigsten Züchter Thelma Gray (Rozavel Kennels): Die zentrale Figur. Sie war eine der renommiertesten Corgi-Züchterinnen des 20. Jahrhunderts und lieferte fast alle Gründungshunde an die Royals. Sie fungierte über Jahrzehnte als Beraterin der Queen. W.M. Charles (Hickathrift Kennels): Züchter von Hickathrift Pippa (später bekannt als Susan), dem eigentlichen Ursprung der persönlichen Zuchtlinie der Queen. Mrs. P. Higgon (Lees Kennels): Ihre Hunde (wie Lees Maldwyn Lancelot) wurden später eingekreuzt, um die Blutlinie zu erweitern und gesund zu halten.
Die wichtigsten Tiere (Pioniere) *Dookie (Rozavel Golden Eagle, 1933): Der allererste Corgi der Königsfamilie. Er war bekannt für seinen etwas schwierigen Charakter („beißfreudig“), weckte aber die Liebe der jungen Elizabeth zu der Rasse. Jane (Rozavel Lady Jane): Kam kurz nach Dookie hinzu. Sie war die erste Hündin und sollte für Nachwuchs sorgen, was jedoch nur mäßig gelang. Susan (Hickathrift Pippa, 1944–1959): Die wichtigste Hündin der Geschichte. Sie war ein Geschenk zum 18. Geburtstag der Queen. Nahezu alle 30+ Hunde, die die Queen danach besaß, waren direkte Nachfahren von Susan. Rozavel Lucky Strike: Der Champion-Rüde von Thelma Gray, mit dem Susan verpaart wurde. Aus dieser Verbindung stammten die Welpen Sugar und Honey, die die erste Generation der „königlichen Eigenzucht“ bildeten. Pipkin: Ein Dackel von Prinzessin Margaret. Er ist historisch bedeutsam, da er der „Stammvater“ der Dorgis (Corgi-Dackel-Mix) wurde, nachdem er sich ungeplant mit einem der Corgis der Queen gepaart hatte.
Champion Rozavel Red Dragon (*1932) Er gilt als der Hund, der den modernen Typ der Rasse maßgeblich geprägt hat. Sein Einfluss war so groß, dass man sagt, es gäbe heute kaum einen Pembroke Corgi, der nicht von ihm abstammt. Bedeutung: Er „stempelte“ seinen Nachkommen seinen Typ, seine Qualität und seinen Glanz auf. In seinen Adern floss das Blut der einflussreichen Linie von Crymmych President. Verbindung zur Queen: Er stammte aus der Zucht von Thelma Gray (Rozavel Kennels). Thelma Gray war dieselbe Züchterin, die 1933 den ersten königlichen Corgi Dookie an den Herzog von York lieferte. Einer von Red Dragons Nachkommen wurde an Freunde der Königsfamilie verkauft, was dazu beitrug, dass die jungen Prinzessinnen Elizabeth und Margaret sich in die Rasse verliebten.
Weitere bedeutsame Rüden der Ära Neben Red Dragon gab es andere einflussreiche Deckrüden, die die königliche Linie und die Rasse allgemein prägten: Rozavel Lucky Strike: Er war der Rüde, den die Queen aus den Rozavel-Kennels auswählte, um ihn mit ihrer Stammhündin Susan zu verpaaren. Diese Verbindung begründete die 14 Generationen lange Windsor-Linie. *Crymmych President (1929): Der Vater von Red Dragon. Er war selbst ein extrem erfolgreicher Zuchtrüde und legte das genetische Fundament für die Rozavel-Erfolge. *Caswell Duskie Knight (1963): Ein Rüde, der später (nach der Red-Dragon-Ära) den Typ der Rasse weiter verfeinerte und als Vorlage für die Ausgeglichenheit moderner Corgis gilt. Belroyd Nutcracker: Ein weiterer historisch wichtiger Rüde, dessen Stammbaum sich direkt über 14 Generationen auf Rozavel Red Dragon zurückführen lässt.
Diese Rüden waren die „Superstars“ ihrer Zeit und stellten sicher, dass die Corgis nicht nur im Palast, sondern auch in der Züchterwelt zum Goldstandard wurden.
Das Fortbestehen der „Susan“-Linie Die im Bild gezeigte Dynastie wurde über Jahrzehnte hinweg extrem sorgfältig gepflegt. Bis zum Jahr 2018 besaß die Queen durchgehend mindestens einen Nachfahren ihrer ersten Hündin Susan. Die 14. Generation: Willow, die 2018 verstarb, galt als das letzte Glied dieser direkten, 14 Generationen umfassenden Kette. Mit ihrem Tod endete die Ära der Hunde, die ihr Blut direkt auf die Gründungsmitglieder der 1940er Jahre zurückführen konnten. Kein Verkauf von Welpen: Ein Grund, warum diese Linie so exklusiv blieb, war die Entscheidung der Queen, niemals Welpen aus ihrer Zucht zu verkaufen. Sie wurden entweder im Palast behalten oder an enge Freunde und Verwandte verschenkte,
1. Die Ära der Gründer (1940er – 1950er) Susan (1944–1959): Die „Mutter der Nation“ unter den Corgis. Ohne sie gäbe es den im Bild gezeigten Stammbaum nicht. Sie war der Prototyp des königlichen Corgis – treu, charakterstark und unzertrennlich von der Queen. Ch. Rozavel Red Dragon: Er war der „George Clooney“ der Corgi-Welt. Fast jeder Champion der Nachkriegszeit führt seine Linie auf diesen Rüden zurück. Er gab der Rasse den edlen Kopf und den harmonischen Körperbau.
2. Die Show-Legenden (1960er – 1980er) Ch. Caswell Duskie Knight: In den 60ern und 70ern war er der Inbegriff des perfekten Pembroke. Er verfeinerte das Erscheinungsbild der Rasse weg vom eher derben „Bauernhund“ hin zum eleganten Ausstellungshund. Ch. Belroyd Nutcracker: Ein weiterer Gigant der Zuchtgeschichte. Er war ein direkter Nachfahre der Rozavel-Linie und sorgte dafür, dass die genetische Qualität über Jahrzehnte stabil blieb. Viele heutige Top-Hunde in den USA und Europa haben ihn im Stammbaum.
3. Die königlichen Rekordhalter (1990er – 2010er) Willow (verstorben 2018): Sie war der letzte „echte“ Susan-Corgi der Queen. Ihr Tod markierte das Ende einer 14 Generationen langen Ära. Sie war ein Star in dem berühmten James-Bond-Clip zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 in London. Linnet: Oft als der „schönste“ Corgi bezeichnet, den die Queen je gezüchtet hat. Sie war eine herausragende Zuchthündin und prägte das Bild der Windsor-Corgis in ihren späteren Jahren.
Die Ausnahme :
Windsor Quiz at Ermyn war tatsächlich der einzige Corgi der Queen, der in die offizielle Zucht außerhalb ihres eigenen Hofes gegangen ist. Die walisische Züchterin Mary Davies erhielt die Hündin 1993 als Deckgebühr, und der königliche Blutlinienzweig wird bis heute von ihren Nachkommen weitergeführt.
Hier ist die Geschichte hinter der besonderen Hündin auf einen Blick:
🐾 Die Geschichte von „Windsor Quiz“
Der Ursprung (1993): Normalerweise verkaufte oder gab Königin Elizabeth II. keine ihrer Corgis an andere Züchter. Als die Züchterin Mary Davies ihren Deckrüden für die königliche Hündin Windsor Rush zur Verfügung stellte, bot die Queen ihr als Bezahlung einen Welpen aus dem Wurf an.
Der Name: Der offizielle Zuchtname des Welpen lautete Windsor Quiz at Ermyn (wobei „Ermyn“ der Zuchtname des Züchterpaares Davies ist). Im Alltag wurde die Hündin einfach Quiz genannt.
Der Wurf: Mit zweieinhalb Jahren bekam Quiz ihren eigenen Wurf. Die Queen, deren eigene Zucht in jenem Jahr keine Welpen hervorbrachte, fragte bei Mary Davies an, ob sie einen Welpen aus diesem Wurf haben könnte.
Rückkehr an den Hof: Davies gab der Queen eine Hündin, die den Namen Emma erhielt und zu den Lieblingshunden der Königin gehörte. [
🌳 Das Erbe
Quiz ist die Hauptquelle für die „Windsor-Blutlinie“, die heute noch bei einigen Züchtern außerhalb der königlichen Familie weiterlebt und stolz gepflegt
Windsor Quiz At Ermyn gilt als einer der wichtigsten Stammväter der modernen Pembroke-Welsh-Corgi-Zucht außerhalb des königlichen Zwinger. Über seine Söhne und Enkel wurde das wertvolle „Windsor-Blut“ in renommierte Zuchtstätten wie Ermyn, Andvol und Dragonjoy getragen.Hier sind die einflussreichsten Rüden, die sein Erbe maßgeblich verbreitet haben:
Die Haupt-Vererber (Rüden-Linie)
Ermyn Cranberry Frost
Er gilt als einer der wichtigsten direkten Söhne von Quiz. Er festigte den Typ und die Substanz des „Ermyn-Looks“ und ist in fast allen osteuropäischen Champion-Linien zu finden.
Andvol Merkuri Ein Schlüsselrüde der russischen Zuchtstätte Andvol. Er brachte die Quiz-Linie nach Osteuropa und ist ein direkter Vorfahre vieler heutiger Top-Hunde.
Andvol Ya Tvoy Kumir Ein Enkel oder Urenkel (je nach Linienführung), der als einer der erfolgreichsten Show-Hunde und Vererber Russlands gilt. Er ist die Brücke zu den modernen Generationen.
Dragonjoy Sonny Corleone Obwohl er aus der italienischen Dragonjoy-Zucht stammt, führt er über seine Vorfahren (oft über Importe aus den Ermyn- oder Andvol-Linien) das Erbe von Quiz fort.
1937
Das Bild zeigt die britische Schauspielerin Constance Collier, die für ihre Rolle beim Import der ersten Welsh Corgis nach Amerika bekannt ist.
Die Bildunterschrift lautet: „Miss Constance Collier takes her Welsh Corgis to America.“
Details zum Bild
Hintergrund: Auf dem Foto trägt sie zwei Hunde auf dem Arm, bei denen es sich um Cardigan Welsh Corgis handelt. Corgis wurden erst einige Jahre zuvor offiziell als Rasse anerkannt, bevor sie ihren Weg über den Atlantik fanden.
Person: Constance Collier (1878–1955) war eine renommierte Theater- und Filmschauspielerin sowie Schauspiellehrerin.
Die Hunde: Das Wort, das unter dem blauen Balken steht, ist „Corgis“. Collier gilt als eine der Ersten, die diese Rasse in den 1930er Jahren in den USA bekannt machte.
Durch ihre Liebe zu den Corgis und ihre öffentliche Präsenz mit den Tieren trug sie maßgeblich dazu bei, dass die Rasse 1934 offiziell vom American Kennel Club (AKC) anerkannt wurde.
4. Die modernen Superstars (2020er bis heute) Muick & Sandy: Die beiden Corgis, die am Tag der Beisetzung der Queen vor Schloss Windsor warteten. Dieses Bild ging um die Welt und machte sie zu globalen Symbolen für die Treue der Rasse. Ch Penliath Bill Me Later (bekannt als Hazel) (GCH : Ein aktueller Superstar aus der Zucht . Sie gewann 2026 bei der Crufts die Pastoral Group und gilt aktuell als das Maß aller Dinge in Sachen Anatomie und Präsentation im Showring. Geordi La Corgi: Stellvertretend für die „Internet-Superstars“. Mit Hunderttausenden Followern auf Instagram hat er dafür gesorgt, dass der Corgi heute bei einer völlig neuen Generation (Gen Z und Millennials) Kultstatus genießt.
1. USA (Die heutigen Weltmarktführer) In den USA wird heute der Typ geprägt, der weltweit im Showring am erfolgreichsten ist. Coventry: Unangefochten an der Spitze. Ihre Hunde gewinnen regelmäßig die prestigeträchtige Westminster Dog Show. Nebriowa: Bekannt für außergewöhnliche Substanz und Langlebigkeit in der Linie. Riverside: Führend in der Verfeinerung des modernen Pembroke-Typs.
2. Großbritannien (Die Wiege der Rasse) Hier liegt der Ursprung, und die Elite bewahrt den klassischen, fuchsartigen Ausdruck. Twinan: Einer der erfolgreichsten modernen Zwinger Englands, bekannt für exzellentes Gangwerk. Ermyn: Die Adresse für Hunde, die dem ursprünglichen Standard am nächsten kommen. Penliath: Bekannt für elegante Köpfe und hohe Beständigkeit in der Qualität.
3. Skandinavien (Die Perfektionisten) Die nordischen Länder haben einen extrem hohen Standard in Bezug auf Gesundheit und Anatomie. Siggen (Norwegen): Ein historisch bedeutsamer Zwinger, dessen Hunde in fast jedem europäischen Spitzenstammbaum zu finden sind. Annline’s (Finnland): Weltweit geachtet für robuste Gesundheit und typvolles Aussehen.
4. Italien (Die Ästheten) Italienische Corgis gelten oft als besonders „glamourös“. Dragonjoy: Aktuell einer der begehrtesten Zwinger weltweit für Züchter, die ihre Linien optisch veredeln wollen. Wallfugh : Ein extrem erfolgreicher Zwinger, der sowohl bei Pembrokes als auch bei Cardigans zur absoluten europäischen Spitze gehört. Ihre Hunde sind oft auf den vordersten Plätzen. Double Creek : Ein weiterer renommierter Zwinger, der für eine sehr hohe Qualität und eine sorgfältige Selektion bekannt ist.
5. Osteuropa (Die neuen Kraftpakete) In den letzten 20 Jahren hat sich hier eine enorme Qualität entwickelt. Andvol (Russland): Hat wahrscheinlich mehr Welt- und Europasieger hervorgebracht als jeder andere Zwinger in der jüngeren Geschichte. Born To Be (Ungarn): Ein hochprofessioneller Zwinger, der Gene aus der ganzen Welt (USA, Australien, UK) perfekt kombiniert.
6. Australien & Ozeanien (Die Insel-Elite) Aufgrund der Quarantäne-Lage haben sich hier sehr eigenständige, extrem hochwertige Linien entwickelt. Nireno (Australien): Der einflussreichste Zwinger im asiatisch-pazifischen Raum. Bojojamile (Australien): Bekannt für Hunde mit herausragendem Temperament und Knochenbau.
7. Asien (Die aufstrebenden Superstars) Besonders in Japan und Südkorea gibt es Züchter, die keine Kosten scheuen, um Weltklasse-Blutlinien zu importieren. Bramver’s (Japan): International hochdekoriert und bekannt für eine sehr akkurate Zuchtauswahl.
8. China
Aque China (Jianchao Chen): Der international wohl bekannteste Kennel Chinas. Er bringt regelmäßig Welt- und Champion-Titel hervor (z. B. Aque China Queste oder Achmed) und arbeitet eng mit europäischen Züchtern zusammen. Eastern Magic Kennels: Ein Schwergewicht im chinesischen Ausstellungswesen. Ursprünglich für Chows weltberühmt, hat dieser Kennel unter der Leitung von Fan Yu auch im Corgi-Bereich durch extreme Show-Erfolge und „Best in Show“-Platzierungen Maßstäbe gesetzt. Boya Tianrun Corgi (Peking): Ein sehr traditionsreicher Kennel, der in der chinesischen Corgi-Szene eine hohe Bekanntheit genießt. Er wird oft von Kennern empfohlen, die Wert auf klassische Linien und einen stabilen Charakter legen und erzielt regelmäßig hohe Platzierungen auf nationalen Rankings. 博亚天润犬舍官方网站::|柯基犬舍,威尔士柯基
Besonderheiten der asiatischen Märkte In Ländern wie China, Japan und Singapur ist der Corgi ein extremes Statussymbol. Das treibt die Preise für Elite-Hunde massiv in die Höhe: Importkosten: Ein aus Japan nach Hong Kong oder Singapur importierter Welpe kann inklusive Quarantäne und Transport bis zu 11.000 $ kosten. Investitionen in China: Chinesische Großzüchter kaufen oft die besten Rüden weltweit für sechsstellige Summen auf, was die Preise für deren direkte Nachfahren vor Ort in Regionen von 10.000 \(bi s20.000\) treiben kann.
1931 Die große Hundeausstellung des Kennel Clubs im Crystal Palace in der letzten Woche verzeichnete 5.430 Anmeldungen, wobei tatsächlich 2.368 Hunde ausgestellt wurden. Auch wenn dies etwas unter dem Vorjahr liegt, ist es ein sehr gutes Ergebnis, besonders in einer Zeit, in der jeder so auf Sparsamkeit bedacht ist und sogar das „Poodle-Faking“ (Hundefrisieren/Aufhübschen) auf die Liste der Luxusgüter gesetzt wurde. Mrs. Bruce Fletchers Welsh Corgi ist ein Neuling im Ausstellungsring, aber in den walisischen Hügeln wohlbekannt. Er ist ein faszinierender kleiner Hund mit einem Kopf, der eher an einen Fuchs erinnert.
Sie war eine der Pionierinnen, die halfen, die Rasse außerhalb von Wales bekannt zu machen. Nur zwei Jahre später, 1933, kaufte der damalige Herzog von York (der spätere König Georg VI.) den ersten Corgi für seine Töchter Elizabeth und Margaret – der Rest ist Geschichte. Historische Aufzeichnungen zu den Hunden von Mrs. Bruce Fletcher aus dieser Zeit. In den Archiven zur Kennel Club Show von 1931 und den Aufzeichnungen des Welsh Corgi League Handbuchs finden sich Hinweise auf ihre Corgis. Einer ihrer bekanntesten Hunde, der etwa zu dieser Zeit (Anfang der 1930er Jahre) im Rampenlicht stand, trug den Namen: „Bowhit Pepper“ (aus der bekannten „Bowhit“-Zuchtlinie).
Hintergrund zur Zucht:
Die Bowhit-Linie: Mrs. Bruce Fletcher arbeitete eng mit Sid Bowler zusammen, dem Gründer des berühmten „Bowhit“-Zwingers. Diese Linie war entscheidend für die Entwicklung des Pembroke Welsh Corgi, wie wir ihn heute kennen. Zuchtpioniere: In Fachkreisen wird Mrs. Bruce Fletcher oft als eine der „Mütter der Rasse“ bezeichnet. Sie besaß einen kleinen, aber exzellenten Zwinger und war bekannt dafür, Hunde mit dem heute typischen „fuchsartigen“ Gesicht zu züchten, das im Text so hervorgehoben wird.
Der „Neuling“-Status: Dass ihr Hund 1931 als „Neuling“ (new-comer) bezeichnet wurde, liegt daran, dass Corgis erst 1928 offiziell vom Kennel Club anerkannt wurden. 1931 war also eines der ersten Jahre, in denen sie in nennenswerter Zahl auf den großen Londoner Shows auftauchten.
Es ist faszinierend zu sehen, dass der Hund, den Sie im Text lesen, einer der genetischen Vorfahren fast aller modernen Pembroke Corgis ist!
Zur Zeit des Artikels (1931) wurden Pembroke- und Cardigan-Corgis oft noch als eine Rasse betrachtet und sogar gekreuzt. Bowhit Pepper war ein Pembroke, aber er war so berühmt, dass er sogar als Vater für Hunde in der Cardigan-Linie auftaucht, wie etwa bei dem bekannten Cardigan-Champion My Rockin‘ Mawer.
Aus dem Umfeld von Barbara Douglas-Redding (damals Mrs. Bruce Fletcher) und ihrer Zusammenarbeit mit Sid Bowler gibt es einige Hunde, die Geschichte geschrieben haben. Neben dem bereits erwähnten Bowhit Pepper ragen vor allem diese Namen heraus: Wolfox Garbo: Eine ihrer erfolgreichsten Hündinnen. Sie gewann 1934 die wichtige Haverfordwest Show und wird oft auf historischen Fotos zusammen mit einer jungen Barbara Douglas-Redding gezeigt. Der Name ihres Zwingers, „Wolfox“, leitete sich passenderweise von der fuchsartigen Erscheinung ab, die Sie im Text erwähnt haben. Ch. Crymmych President: Geboren 1929, war er ein äußerst einflussreicher Deckrüde dieser Ära. Er war der Vater des legendären Ch. Rozavel Red Dragon – dem Hund, der als wichtigster Stammvater der gesamten Rasse gilt. Fast jeder heutige Pembroke Corgi stammt in direkter Linie von diesem Hund ab. Bowhit Pivot: Ein weiterer Champion aus dem Bowhit-Zwinger, der 1935 in die USA exportiert wurde. Er schrieb dort Geschichte als der erste Corgi überhaupt, der den amerikanischen Championtitel erlangte und eine ganze Gruppe bei einer Ausstellung gewann.
Diese Hunde bildeten das genetische Fundament für die Rasse. Barbara Douglas-Redding sorgte durch ihre strengen Zuchtauswahlen dafür, dass der „fuchsartige“ Typ (Stehohren, wacher Gesichtsausdruck) zum Goldstandard wurde und die Corgis ihren Siegeszug vom walisischen Hügelland bis in die königlichen Paläste antreten konnten. Unter ihrem späteren Namen Barbara Douglas-Redding blieb sie der Corgi-Zucht treu, erweiterte ihr Wirken aber auch auf andere Rassen. Ihr Zwingername „Wolfox“ wurde zum Inbegriff für den Typ Corgi, den Sie im Text beschrieben haben – fuchsartig und faszinierend. Hier sind die bedeutendsten Hunde, die eng mit ihr verbunden waren:
Legendäre Corgis ihres Zwingers „Wolfox“ Wolfox Garbo: Diese Hündin war eine ihrer bekanntesten Show-Gewinnerinnen. Sie verkörperte perfekt den damals neuen Standard mit dem wachen, fuchsartigen Ausdruck. Ein berühmtes Foto von 1934 zeigt sie zusammen mit der jungen Barbara Douglas-Redding bei einem Sieg in Wales. Wolfox Peter: Ein Rüde, der in den 1930er Jahren viele Preise gewann und dazu beitrug, den Namen „Wolfox“ als führende Linie in der aufstrebenden Corgi-Welt zu etablieren. Crymmych President: Obwohl er nicht den Wolfox-Präfix trug, war er einer der wichtigsten Deckrüden, den sie und Thelma Gray nutzten. Er ist der direkte Vorfahre von Rozavel Red Dragon, der als „Stammvater“ fast aller heutigen Pembroke Welsh Corgis gilt.
Weitere Rassen und Aktivitäten Später im Leben wandte sich Barbara Douglas-Redding auch anderen Hunderassen zu, darunter: Vizslas: Es gibt Aufzeichnungen, die sie mit der ungarischen Vorstehhunde-Rasse Vizsla in Verbindung bringen, wo sie ebenfalls unter ihrem bekannten Zwingernamen agierte. Preisrichtertätigkeit: Nach ihrer aktiven Zeit als Züchterin wurde sie eine hochgeschätzte Preisrichterin. Sie richtete beispielsweise 1946 die erste große Show der Welsh Corgi League nach dem Zweiten Weltkrieg.
Barbara Douglas-Redding war also weit mehr als nur eine Besitzerin; sie war eine Architektin der Rasse. Dass sie in Ihrem Zeitungsbericht von 1931 als Besitzerin eines „Neulings“ auftaucht, markiert den absoluten Startpunkt einer Ära.
Der Name des Hundes auf dem Bild lautet „Sal-o’r-Bryn“.
Hier sind einige interessante Details zu diesem speziellen Corgi und seiner Bedeutung:Die Bedeutung von „Sal-o’r-Bryn“Walisische Herkunft: Der Name ist Walisisch und bedeutet übersetzt „Sal vom Hügel“ (Bryn = Hügel). Dies unterstreicht die im ersten Text erwähnte Herkunft der Rasse aus den „walisischen Hügeln“, wo sie ursprünglich als robuste Arbeitshunde für das Viehtreiben eingesetzt wurden.
Mrs. V. Higgins war eine bekannte Züchterin und Ausstellerin in der frühen Phase der offiziellen Anerkennung der Rasse. In historischen Dokumenten und Stammbäumen taucht ihr Name oft im Zusammenhang mit dem Kennel-Präfix „Sealy“ auf.
Cruft Teilnehmerrekord 1933 : Charles Cruft hatte das Ziel, 10.000 Meldungen zu erreichen. Aufgrund einer Grippeepidemie (‚flu epidemic) lag die tatsächliche Zahl jedoch bei 8,564.
Die Hunde: Trier und Titus of Sealy Trier of Sealy: Er war ein berühmter Champion (Ch. Trier of Sealy) und wurde 1931 geboren. Er gilt als einer der einflussreichsten Rüden der frühen Zuchtgeschichte. Viele moderne Pembrokes lassen sich in ihren Stammbäumen auf ihn zurückführen. Titus of Sealy: Auch er war ein bekannter Hund aus derselben Linie. Das Präfix „of Sealy“ deutet auf die Verbindung zum Sealy-Kennel hin, der für die Entwicklung des Typs, den wir heute als Pembroke Corgi kennen, mitverantwortlich war. Historischer Kontext Zu dieser Zeit (Anfang der 1930er Jahre) wurden Pembroke und Cardigan Welsh Corgis oft noch als eine Rasse betrachtet, bevor sie 1934 vom Kennel Club offiziell getrennt wurden. Hunde wie Trier of Sealy halfen dabei, den spezifischen Standard des Pembrokes zu festigen – also den kleineren Corgi mit den damals noch spitzen Ohren, der später durch die britische Königsfamilie weltberühmt wurde. Der Sealyham Terrier ist eine faszinierende Rasse, die eng mit dem ursprünglichen Text in dem Bild und der Geschichte der Corgis verwoben , da sie die Basis für die moderne Rasse bildeten. Die frühen Pioniere: Trier und Titus In den frühen 1930er Jahren war die Zucht noch nicht so streng reguliert wie heute. Hunde wie Ch. Trier of Sealy spielten eine entscheidende Rolle bei der Definition des „Typs“: Der „Sealy“-Einfluss: Der Name „Sealy“ stammt ursprünglich von Sealyham Mansion in Pembrokeshire. Dort wurde auch der Sealyham Terrier gezüchtet. Es gab damals eine enge Verbindung zwischen den Farmhunden (Corgis) und den Jagdhunden (Terriern) dieser Region. Stammbaum-Bedeutung: Trier of Sealy gilt als einer der „Gründerväter“. Fast jeder heute lebende Pembroke Corgi mit Papieren hat diesen Hund irgendwo weit hinten in seinem Stammbaum. Er half dabei, Merkmale wie die Stehohren und den kompakten Körperbau zu festigen, bevor die Rasse 1934 offiziell vom Kennel Club anerkannt wurde. Ursprung und Entwicklung Die Rasse wurde Mitte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850–1891) von Captain John Edwardes auf seinem Landsitz „Sealy Ham“ in Pembrokeshire, Wales, entwickelt. Sein Ziel war ein kleiner, mutiger und weißer Jagdhund, der in der Lage war, Otter, Füchse und Dachse aus ihren Bauten zu jagen. Es wird angenommen, dass Edwardes für seine Zucht eine Mischung aus mehreren Rassen verwendete, darunter: Welsh Corgi Pembroke: Für die niedrige Statur und den kräftigen Rücken. Dandie Dinmont Terrier: Um die Beine zu verkürzen. West Highland White Terrier: Um die reinweiße Fellfarbe zu fixieren (wichtig, damit Jäger den Hund im Gebüsch nicht mit dem Wild verwechselten). Cheshire Terrier (ausgestorben): Ein kleiner Bullterrier-Typ für Mut und Bisskraft.
Wie bereits erwähnt, war Mrs. Victor Higgon (die im Text genannte „Mrs. V. Higgins“) die Schwiegertochter von Captain Edwardes. Sie übernahm nach seinem Tod das Erbe und führte die Zucht der Sealyham Terrier und später auch der Pembroke Corgis unter dem berühmten Kennel-Präfix „of Sealy“ fort. In den 1920er und 30er Jahren war der Sealyham Terrier eine der populärsten Moderrassen der Welt. Berühmte Besitzer In der Blütezeit der Rasse gab es viele prominente Fans: Alfred Hitchcock: Er besaß mehrere Sealyhams (darunter Stanley und Geoffrey), die sogar einen Cameo-Auftritt in seinem Film „Die Vögel“ hatten. Hollywood-Größen: Auch Stars wie Cary Grant, Humphrey Bogart und Elizabeth Taylor besaßen diese Hunde. Britisches Königshaus: Prinzessin Margaret war ebenfalls eine bekannte Liebhaberin der Rasse. Heutiger Status Obwohl sie früher extrem beliebt waren, gilt der Sealyham Terrier heute als gefährdete einheimische Rasse. In Großbritannien werden jährlich oft weniger als 100 Welpen registriert, was sie seltener macht als den Großen Panda.
November 1939!
Der Corgi hat sich sowohl als Ausstellungshund als auch als Begleiter sehr schnell an die Spitze gesetzt. Es gibt etwas sehr Anziehendes an ihm, da er sich im Aussehen von anderen Hunden unterscheidet; im Charakter ist er intelligent und ausreichend sportlich; er hat eine praktische Größe und ein schönes kurzes Fell. All dies trägt zu seiner Beliebtheit bei. Miss Hawkins hat einen erfolgreichen Corgi-Zwinger, den sie klugerweise klein hält, damit jeder Hund individuelle Aufmerksamkeit erhält. Sie schickt ein Foto einiger Welpen, von denen einige zum Verkauf stehen. Für diejenigen, die Corgis nicht kennen, sei gesagt, dass alle Corgi-Welpen bei der Geburt Hängeohren haben, die später „Stehohren“ werden. Die Welpen sind gut gezüchtet und werden mit Ziegenmilch aufgezogen, da Miss Hawkins reinrassige Anglo-Nubian-Ziegen züchtet und die Milch für Welpen als ausgezeichnet empfindet.
1948
Die Corgis Amber und Bryony waren nicht nur Haustiere, sondern spielten eine kleine Rolle in der öffentlichen Darstellung des Ehepaars Aylwen während George Aylwens Amtszeit als Lord Mayor (1948–1949 diente): Es handelte sich um Pembroke Welsh Corgis, die Rasse, die besonders durch das britische Königshaus (insbesondere Königin Elisabeth II.) weltberühmt wurde. In den späten 1940er Jahren galt die Haltung von Corgis als Zeichen von Bodenständigkeit und einer Verbindung zum ländlichen Adel sowie zum Königshaus. Dass die Corgis namentlich in offiziellen Bildunterschriften erwähnt wurden, unterstrich das Image der Aylwens als naturverbundene Familie. Zu dieser Zeit begannen Corgis in Großbritannien gerade erst, ihren Siegeszug als beliebte Begleithunde anzutreten. Amber und Bryony stammten vermutlich aus einer der damals angesehenen Zuchten in Surrey oder Sussex, da das Paar in Chiddingfold im Millhouse lebte. Die Namen der Corgis Amber und Bryony fügten sich perfekt in das naturverbundene und ländlich-gehobene Image ein, das die Aylwens pflegten. Beide Namen haben botanische oder naturbezogene Wurzeln, was in den späten 1940er Jahren den Trend zu „Flower Names“ und mineralischen Bezeichnungen für Haustiere widerspiegelte. Die Bedeutung der Namen Amber (Bernstein):Herkunft: Der Name leitet sich vom englischen Wort für den fossilen Bernstein ab. Symbolik: Bernstein steht für Wärme, Energie und zeitlose Schönheit. Die Farbe (orange-gelb) passte zudem ideal zum typischen rot-goldenen Fell eines Pembroke Welsh Corgis. Er vermittelte ein Gefühl von Beständigkeit und natürlichem Glanz. Bryony (Zaunrübe):Herkunft: Ein klassischer botanischer Name, der von der Pflanzengattung der Zaunrüben (Bryonia) stammt. Das griechische Wurzelwort bryo bedeutet „sprießen“ oder „üppig wachsen“. Der Name wird mit Vitalität, Wachstum und Widerstandsfähigkeit assoziiert. In England ist er eng mit der Heckenlandschaft und dem traditionellen Landleben verbunden. Er unterstrich die Verbindung der Aylwens zu ihrem Wohnort in Surrey und ihre Rolle als naturverbundene „Gentry“. Zusammen signalisierten die Namen eine Mischung aus Eleganz (Amber) und rustikaler Bodenständigkeit (Bryony), was die Aylwens als modernes, aber traditionsbewusstes Paar in der Londoner City positionierte.
Millhouse 2026 !
1952. Der Corgi mit königlicher Verwandtschaft: Der Hund heißt mit vollem Namen Rustic of Toytown. Er ist sogar ein Cousin eines Corgis der Queen, was seine „vornehme“ Ausstrahlung auf dem Bild erklärt. Er wurde „Raf“ genannt, weil sein Besitzer Roderic Owen während des Zweiten Weltkriegs in der Royal Air Force (R.A.F.) diente. Dass sein Hund Raf (Rustic of Toytown) ein Cousin eines königlichen Corgis war, ist kein Zufall. Es zeigt, dass Owen Zugang zu denselben exklusiven Züchtern hatte, die auch den Königlichen Haushalt belieferten. Raf war Owens treuer Begleiter in der Heimat, während er seine Erlebnisse niederschrieb. Owen kehrte nach seinen Abenteuern immer wieder in sein bürgerliches Leben zurück, wo sein „königlicher“ Corgi auf ihn wartete.
Bei der Crufts im Jahr 1961 wurden erstmals mehr als 15.000 Hunde gemeldet. In diesem Jahr gewann der Airedale Terrier Ch. Riverina Tweedsbairn den prestigeträchtigen Titel „Best in Show“.
Meldezahlen und Corgis In der Geschichte der Crufts spielten Corgis oft eine bedeutende Rolle, da sie zu den beliebtesten Hütehunden gehören. Während die Gesamtzahl der Meldungen 1961 einen historischen Meilenstein erreichte, waren Corgis zu dieser Zeit bereits fest im Wettbewerb etabliert. Gesamtzahl 1961: Überstieg zum ersten Mal die Marke von 15.000 Hunden. Corgis (Pembroke & Cardigan): Obwohl für 1961 keine spezifische Aufschlüsselung der exakten Corgi-Meldezahlen vorliegt, zeigt der historische Vergleich (z.B. 2007), dass oft rund 140–160 Pembroke Welsh Corgis und etwa 70–80 Cardigan Welsh Corgis gemeldet werden. Historischer Erfolg: Ein Welsh Corgi (Pembroke) gewann zuletzt im Jahr 2026 mit der Hündin Hazel die Gruppe der Hütehunde („Pastoral Group“) und sicherte sich einen Platz im Best-in-Show-Finale.
Das Bild in zeigt einen Corgi, der seelenruhig neben seinem Besitzer (oder einem erschöpften Handler) liegt, welcher sichtlich fertig mit der Welt auf einer Bank zusammengesunken ist. Während der Mensch aussieht, als hätte er gerade einen Marathon hinter sich, wirkt der Corgi fast schon spöttisch entspannt. Während die Hunde wie kleine Götter mit „Pudel-Nudeln“ und Deos verwöhnt werden, vegetieren die Besitzer in „unbequemen Klappstühlen“ hinter den Ständen vor sich hin. In den 1960er Jahren war die Hundepflege bei Veranstaltungen wie der Crufts eine Mischung aus viktorianischer Etikette und dem absurden Beginn der modernen Konsumkultur für Haustiere. Hier sind einige der skurrilen „Innovationen“ 1. Die Deodorant-Tabletten (Internal Deodorants) Was heute nach Science-Fiction klingt, war 1961 der letzte Schrei: Tabletten, die man dem Hund fütterte, damit er „von innen heraus“ weniger nach Hund riecht. Der Clou: Diese enthielten oft Chlorophyllin (Blattgrün), das Gerüche neutralisieren sollte. Der Sarkasmus-Faktor: Man versuchte buchstäblich, die Biologie zu überlisten, anstatt den Hund einfach mal in einen See springen zu lassen. Ein Hund, der nach Minze oder „Nichts“ riecht, galt als der Gipfel der Zivilisation.
2. „Pudel-Nudeln“ (Poodle Noodles) Es handelte sich dabei um spezielle, oft proteinangereicherte Leckerlis oder Beilagen, die den Pudeln (den unangefochtenen Stars der Ära) ein besonders glänzendes Fell und die nötige Energie für das stundenlange Stillstehen beim Scheren verleihen sollten. Sarkastische Note: Während die Besitzer sich von faden Sandwiches ernährten, bekamen die Hunde „Gourmet-Nudeln“, damit die Locken perfekt sitzen. 3. „Milchpulver“ & Spezialdiäten Die 1960er waren die Geburtsstunde der „wissenschaftlichen“ Hundeernährung. Man fütterte Milchpulver und angereicherte Zusätze, weil man glaubte, normales Fleisch reiche für einen Champion nicht aus. Realität: Man füllte die Hunde mit Vitaminen und Kalzium ab, was oft dazu führte, dass die Tiere bei der Show vor Energie fast explodierten – oder wie der Corgi im Bild einfach völlig apathisch wurden.
4. Mode & Accessoires Es war die Zeit der Mini-Pudel in Faux-Pelz-Mänteln und passenden Hüten. Skurrilitäten: Es gab sogar Schnittmuster von Marken wie Simplicity, damit Frauchen sich und dem Hund passende Partner-Looks nähen konnte. Wer 1961 ohne passendes Cape für den Terrier auf der Crufts erschien, hatte die Kontrolle über sein Leben (und seinen Hund) verloren.
Zusammenfassend: Die Crufts 1961 war ein Ort, an dem man versuchte, aus einem Tier ein geruchloses, parfümiertes Möbelstück zu machen, das im Idealfall noch „Pudel-Nudeln“ im Magen hatte. Das Bild des völlig k.o. wirkenden Besitzers neben dem entspannten Corgi zeigt deutlich: Der Aufwand für diese „Perfektion“ hat am Ende nur den Menschen fertiggemacht. (Sarkasmus).